Der Vulkan des Ulmener Maares brach um 7500 v. Chr. aus und ist damit rund 500 Jahre jünger als das Pulvermaar. Somit ist es das jüngste Maar Europas nördlich der Alpen. Es ist in etwa 5,4 ha groß, 37 m tief und liegt am Fuße der Burgruine. Seine Form ist unregelmäßig. Die Maße betragen ca. 510 m lang in Nordwest-Südostliche Richtung und quer dazu ca. 350 m. Seit 1926 wird am Rande des maches aus Uferfiltrat Trinkwasser gefördert. Selbst für Angler ist das Maar ein großes Ausflugsziel. Selbst Gäste und Maler kommen von weit her, um den reizvollen Landschaftsstil festzuhalten. Um das Naturschutzgebiet herum verläuft ein Wald mit Wanderwegen und zahlreichen Ruhebänken. Durch die Naturlehrpfade und die vielen Beschreibungen ist eine gute Information gesichert. Es gibt auch verschiedene Sagen zum Ulmener Maar. Das Ulmener Maar nach einem Text von Sebastian Münster: Item zwen namhaftiger See sind in dieser Eyfel / einer bey dem Schloß Ulmen / und der ander bey dem Closter zum Laich / die sind sehr tief / haben keinen eynfluß / aber viel außfluß / die nennt man Mahr / und sind Fischreich. Im Mahr zu Ulmen ist ein Fisch / wie dann viel gesehen habe / auff dreissig Schuch lang / un ein and‘ auff zwölf Schuh lang / die habe Hecht gestallt. Und so sie sich lassen sehe / stirbet gewißlich ein Ganerb des Hauß Ulmen / es sey Mann oder Fraw / ist offt bewart und erfahren worden. Diese Mahr ligen gemeinlich auff hohen Bergen. Man hat das zu Ulmen wollen ersuchen in seiner Tieffe / und nach dem man dz Bley dreyhundert Clafftern tieff hinab gelassen / hat man kein Grund mögen finden.

Sagen zum Maar können Sie hier herunterladen.

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